Snowboardboots zu finden, die zu den Füßen, dem Fahrstil und dem Budget passen, kann schwierig sein, und das Einlaufen eines neuen Paars kann Zeit brauchen. Nachdem das Team von Outside Online über mehrere Saisons 38 Paare getestet hatte, wählte es Modelle für alles aus – von Runden im Skigebiet bis hin zu Touren im Backcountry.
Der Nitro Team Double BOA wurde als beste All-Mountain-Option ausgezeichnet, während der ThirtyTwo Lashed Double BOA für All-Mountain- und Freestyle-Fahren hervorgehoben wurde. Als preisgünstigere, komfortorientierte Option empfahlen die Tester den Nidecker Altai, der in Herren- und Damengrößen erhältlich ist. Der Ratgeber führt außerdem den K2 Waive als Splitboard-Empfehlung und den ThirtyTwo Focus BOA x Sweetin für den Einsatz im Skigebiet und im Backcountry auf.
Der Nitro Team kostet 460 $ und hat einen mittelharten Flex. Die Tester lobten den Komfort direkt aus der Verpackung, den sicheren Fersenhalt und die Vielseitigkeit, darunter die Dämpfung bei Landungen und den Grip beim Kraxeln. Die Passform kann sich allerdings eng anfühlen, und wer beim aggressiven Freeriden mehr Halt sucht, bevorzugt möglicherweise einen steiferen Boot. Der Ratgeber weist außerdem darauf hin, dass es eine breite Version gibt.
Der Nidecker Altai kostet 320 $ und wurde für seine leichte Konstruktion und seinen Komfort ausgezeichnet. Den Testern gefielen sein mittlerer Flex, die geräumige Zehenbox und der verstellbare Double-BOA-Verschluss. Einige äußerten Bedenken hinsichtlich der Haltbarkeit der Schaumstoffsohle und der mitgelieferten Einlegesohlen; außerdem ist der Fersensteg des Boots möglicherweise nicht mit FASE-Bindungen kompatibel. Einige Tester mussten zudem eine halbe Größe größer wählen.
Der ThirtyTwo Lashed Double BOA kostet 400 $ und richtet sich an Fahrer, die eine Kombination aus All-Mountain-Halt und parkfreundlicher Bewegungsfreiheit suchen. Seine Dämpfung und sein Komfort erhielten positives Feedback, allerdings sagten die Tester, das BOA-System müsse häufig nachgezogen werden. Ein Tester berichtete außerdem von einer Druckstelle durch die neu gestaltete Ferse des Innenschuhs. Nach einer kurzen Einlaufphase pendelt sich sein Flex laut Ratgeber auf einem mittleren Niveau ein.
Zu den weiteren Empfehlungen zählen der Damenboot K2 Trance (410 $), der für seine sichere Passform und die ausgewogene Mischung aus Stabilität und Flexibilität gelobt wurde, sowie der Head PSI (459 $), der drei BOA-Verstellmöglichkeiten und ein flaches Design bietet. Die Tester warnten, dass die abgeschrägte Zehenpartie des Trance dazu führen könnte, dass manche Bindungsstraps abrutschen, während sich der PSI für Fahrer mit breiten Füßen oder hohem Fußgewölbe möglicherweise einschränkend anfühlt.
Für Fahrer, die ein steiferes Fahrgefühl wünschen, kostet der Bataleon Salsa 430 bis 440 $; er wurde als steifer beschrieben, als seine angegebene Flexbewertung vermuten lässt. Der 500 $ teure Ride Insano ist ein äußerst steifer Freeride-Boot mit robuster Konstruktion. Die Tester warnten jedoch, dass es viel Fahrzeit braucht, um ihn einzulaufen, und dass dieser Boot für viele Fahrer zu viel des Guten sein wird.
Der ThirtyTwo Focus BOA x Sweetin kostet 550 $ und ist für den Einsatz im Skigebiet und im Backcountry konzipiert. Er verfügt jedoch nicht über einen echten Gehmodus und ist kein speziell fürs Splitboarden entwickelter Boot. Zu seinen Stärken zählen die herausnehmbaren Versteifungen und die robuste Sohle. Der 590 $ teure K2 Waive hingegen wurde fürs Splitboarden entwickelt und bietet einen Gehmodus, eine Vibram-Sohle und einen Fersensteg, der mit halbautomatischen Steigeisen kompatibel ist. Die Tester lobten seine Beweglichkeit beim Aufstieg und seine Performance bei der Abfahrt, wiesen jedoch darauf hin, dass Hardboots beim Aufsteigen mit Fellen und beim Queren effizienter sind.
Der Ratgeber enthält außerdem den Burton Waverange X Pro Step On für 730 $ als Alternative für Fahrer, die Step-On-Bindungen verwenden. Die wiedergefundene Rezension beschreibt ihn als bequem und mittelweich, weist jedoch darauf hin, dass das Bindungsdesign für die meisten Fahrer nicht geeignet sein wird.
Quellen: Outside.
